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Komm doch auch vorbei
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Veranstaltungs-Hinweis: Internationaler Frauentreff Willisau




Veranstaltungs-Hinweis:

Internationaler Frauentreff Willisau:
Am kommenden Donnerstag findet 
(nebst dem 'wici am Nachmittag) 
am Abend auch der nächste 
internationale Frauentreff Willisau statt!


Zu diesem Frauentreff-Abend schreibt Karin:
Heben wir nicht alle Dinge auf, die wir nicht mehr benutzen und eigentlich auch nicht mehr brauchen? Sind wir deshalb schon Sammlerinnen? Was und warum sammeln wir? Svitlana Kovtsun-Hodel möchte die Freude an ihrer Sammelleidenschaft mit uns teilen. 
Sie stellt uns ihre Briefmarkensammlung vor und erklärt uns, was daran so faszinierend ist. 
Alle interessierten Frauen sind herzlich eingeladen. Wer möchte, kann eigene Sammelobjekte mitbringen.
Bringt jemand einen Kuchen oder 
ein Dessert mit? Das wäre toll.
Wie immer gibt es Tee und Kaffee.
Wir treffen uns am Donnerstag, 19. Oktober
um 19.30 Uhr im Haus Zehntenplatz 2 

in Willisau.





(KL)

Herzlichen Dank, Pfarreiblatt



Herzlichen Dank, 
Pfarreiblatt!

Das aktuelle Pfarreiblatt
der katholischen Pfarrei, Willisau
- das jeden Haushalt in Willisau erreicht -
bringt einen ganzseitigen Bericht
über unseren 'wici'-Ausflug
und den zweiten 'wici'-Geburtstag.

  Den Bericht können Sie HIER lesen
und das aktuelle Pfarrblatt HIER herunterladen

Auch der Willisauer Bote 
berichtet über das 'wici':

Herzlichen Dank 
für diese willkommene Unterstützung


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«Ich bin hier!»



  «Ich bin hier!» 
 Ein Kunstprojekt mit Asylsuchenden 
im Kunstsilo Emmen

Das Kunstsilo ist Atelier, Werkstatt und Ausstellungsraum zugleich und zeigt zur Zeit die selbst gefertigten, raumfüllenden Werke von fünfzehn willkürlich zugeteilten Asylsuchenden. Die Teilnehmer sind punkto Herkunft, Alter, Geschlecht, beruflichem Hintergrund und Aufenthaltsdauer in der Schweiz gemischt. Sie sind alle keine Künstler, sondern Schreiner, Soldat, Mechaniker, Optiker, Bäuerin oder Hausfrau und wurden gecoacht vom Psychologen Lothar Steinke.


Dennoch gestalteten diese fünfzehn Geflüchteten prägende Eindrücke aus ihren fünfzehn Lebensgeschichten eindrücklich mit den verschiedensten Materialien: Stoff, Leinwand, Holz, Metall, Glas, Lehm und Papier. Sie wurden mit Pinsel, Wasser, Feuer, Strom, Farbe, Computer, Händen und Füssen bearbeitet.


So entstanden in den letzten drei Monaten in fünfzehn Ateliers fünfzehn eindrückliche Kunst-Projekt – vom 1 cm bis 10 m grossen und vom 10 g bis 1 t schweren Objekt. Die Objekte werden mit Kurz-Porträts und Interviews zu den Hintergrundgeschichten dokumentiert. Eine Auswahl kann HIER gelesen werden

Bei meinem Besuch waren auch die meisten 'Künstler' anwesend und gaben bereitwillig Auskunft über ihre Arbeit.



Einer der 'Künstler' ist Reda aus Eritrea – ein wöchentlicher Stammgast im 'wici'.

Eindrücklich zeigt er auf einem grossflächigen Bild eine Episode seiner sechsmonatigen Flucht, aus der Wüste von Sudan. Die Geschichte die er mir dazu erzählte, ist schrecklich, schmerzvoll und mit Worten kaum zu fassen. Darum hat er sie gemalt. Seine Art mit den grauenhaften Bildern im Kopf fertig zu werden.


 Während der Entstehungsphase hat er auch zwei Krar gebaut – ein in Eritrea verbreitetes Zupfinstrument mit fünf oder sechs Saiten, das zu den Leiern gehört. Seine Krar hat eine weisse und eine schwarze Seite, die vom Zuhörer je nach Stimmung zu sehen ist.


Hört HIER einen Ausschnitt aus dem Lied,
das Reda mir vorgesungen hat. 



Die Ausstellung ist gratis und noch bis zum 8. Oktober 2017 geöffnet. Besuche sind jederzeit unangemeldet zu den regulären Öffnungszeiten zwischen 9 und 21 Uhr möglich. Mittags und Abends werden auch afghanische und eritreische Essen serviert.
Adresse: Kunstsilo, in der Spitalhofscheune, Spitalhofstrasse, 6023 Emmen
Alle Infos: HIER    Zusätzliche Fotos: HIER



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Das 'wici' feierte seinen 2. Geburtstag





Das 'wici' feierte seinen 2. Geburtstag


Ein grosses Plakat – von Mengsteab und seiner Tochter Yohana schön gestaltet – zeigte allen auf einen Blick, was es am letzten Donnerstag im Pfarreiheim Willisau zu feiern gab:
Der 2. Geburtstag vom 'willisauer café international.
Herzlichen Dank den Beiden –
für diese grossartige und toll gemachte Idee


Es wurde ein richtig grosses und schönes Fest und viele sind gekommen –
gegen 50 Personen wurden gezählt. Besonders die afrikanischen Frauen waren meist festlich angezogen, schöne bunte Kleider, wunderbare Kopftücher und tolle Frisuren.


Viele Gäste haben etwas zum Essen mitgebracht. Vom vollständigen eritreischen Mittagessen (Injera, Zingi usw) bis zu den unterschiedlichsten, pikanten oder zuckersüssen Backwaren aus den Herkunftsländern unserer Gäste. Eine kleine Weltreise für den Gaumen. Natürlich gab es auch Einheimisches, das dann vermutlich den Zugezogenen etwas Fremd auf der Zunge lag. So liess sich wieder vorzüglich kosten und probieren und bestimmt war für jeden etwas dabei, das ihn überraschte oder besonders begeisterte.


Dazu wurde einmal mehr aromatischer, eritreischer Kaffee in kleinen Tassen gereicht. Der in bereits in bekannter, aber immer wieder faszinierender Manier, auf dem kleinen mitgebrachten Ofen zuerst frisch geröstet und dann gekocht wurde. Ganz herzlichen Dank an Lula und den beiden Abrehet.


Reto, als Leiter des 'wici' Projektes, richtete ein paar Dankesworte an die Geburtstagsgäste. Er stellte zu Beginn erfreut fest, dass das 'wici' auf starken Beinen steht und gut laufen gelernt hat.
Er dankte allen, die zum guten Gelingen des Willisauer Integrations- und Begegnungscafé in den letzten zwei Jahren beigetragen haben. Insbesondere erwähnte er dabei seine treusten Helfer – Martina, als Leiterin des Kinderhortes und Mengsteab und Jan, die für den Café-Betrieb verantwortlich sind. Aber auch die emsigen Frauen, zumeist Eritreerinnen, die den wenig attraktiven Abwasch am Schluss jeweils erledigen, verdienten sich einen grossen Applaus. Ebenso die Einheimischen, die sich immer wieder für kleinere und grössere Hilfestellungen für die Migrantinnen und Migranten im und neben dem 'wici' einsetzen.

 
Reto zeigte sich mit dem Erfolg des wöchentlichen Treffpunkts 'wici' sehr zufrieden, wenn auch leider die Besuche der Einheimischen im zweiten Jahr um fast die Hälfte zurückging. Darum sei es dringend nötig, dass neue, bereits länger hier ansässige Besucher dazukommen würden, damit sich möglichst viele Projekte und Ideen verwirklichen liessen. Dabei lobte er auch die gute Zusammenarbeit mit Karin Leichtle vom internationalen Frauentreff Willisau.
Dankbar sei er auch, dass die Stadt Willisau, vertreten durch die Stadträtin Irma Schwegler) das Integrationsprojekt finanziell und ideell mittrage und dass, die katholischen Kirchgemeinde Willisau (vertreten durch die Pastoralassistentin Christine Demel), durch die kostenlose Benützung der Räume im Pfarreiheim, wesentlich zum Erhalt des wöchentlichen Treffs beitragen würde.
Die vollständige Ansprache kann man HIER nachlesen.


Anschliessend sprach Irma Schwegler, die fürs 'wici' zuständige Stadträtin, einige Worte. Sie dankte allen, die das Café unterstützen und tatkräftig dazu beitragen, dass es erfolgreich betrieben werden kann. Auch betonte sie, wie wichtig solche Integrationsprojekte für den Stadtrat seien. Daher rief die Stadträtin alle dazu auf, im Bekanntenkreis tüchtig Werbung zu machen, damit wieder mehr Einheimische, aber auch neue Zugezogene, diese gute Möglichkeit zum Kennenlernen und gegenseitigen Austausch nutzen würden.


Nach reichlichem Essen, regen Gesprächen und gemütlichem Beisammensein ging das Geburtstags-wici nach zwei unterhaltsamen Stunden zu Ende. Wohl alle, gingen mit einem zufriedenen Gefühl über einen besonders schönen Nachmittag nach Hause.


Alle Fotos und noch einige mehr 
können HIER heruntergeladen werden.

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'wici'-Ausflug zum Ballenberg




'wici'-Ausflug zum Ballenberg

Dieses Jahr, wird der 'wici'-Ausflug im Herbst, den Ballenberg besuchen. Das stand schon fest, als dort oben noch Schnee lag und das Freilichtmuseum geschlossen war. Doch dann, nach zwei Erkundungsbesuchen der Reiseleitung im Frühsommer, war der Ausflug geplant und man konnte noch vor den Sommerferien die Anmeldeformulare verteilen.
Von den Teilnehmern musste nur der Eintritt zum Ballenberg selber bezahlt werden. Die Busfahrt konnte, dank der finanziellen Unterstützung durch die Stadt Willisau und einem grosszügigen Beitrag des 'Eden-Verein' Willisau aus der 'wici'-Kasse bezahlt werden. Nebst den 'wici'-Gästen wurden auch die Besucherinnen des 'Frauentreffs Willisau' zur Reise eingeladen.
Bei Anmeldeschluss war der Bus ausgebucht und trotzdem haben alle, die mitkommen wollten, einen Platz bekommen.

So versammelten sich am Samstagmorgen die rund vierzig Reiseteilnehmer pünktlich beim Eurobus neben der Festhalle. Ein Drittel davon waren Kinder, mit Rucksack, guten Schuhen und Regenjacke perfekt angezogen. Ob das Wetter wohl halten würde? Das war die zentrale Frage, denn wir waren im Ballenberg ja mehrheitlich draussen unterwegs. Aber das Wetter war trocken, manchmal zeigte sich sogar ein wenig die Sonne.

Auf der anderthalbstündigen Fahrt durch den Kanton Nidwalden, entlang dem Vierwaldstättersee,  Sarnersee und dem Lungernsee zeigte sich bereits eindrücklich, dass unsere heutige Reise durch eine der schönsten Gegenden der Schweiz führen würde. Den kurvenreichen Brünigpass meisterte unser Chauffeur, Dany Meier, mit seiner Erfahrung problemlos. Kurz nach der Passhöhe war unser Ziel, der Eingang Ost, auch schon erreicht.
Wie erhofft waren um zehn Uhr die Tickets verteilt und die Besucher aus Willisau konnten losmarschieren.



Gespannt und erwartungsfroh freute sich die multikulturelle Gruppe auf eine abwechslungsreiche Erkundungstour durch das Freichlichtmuseum, das die schweizerische Wohn- und Arbeitswelt im ländlichen Gebiet der letzten Jahrhunderte dokumentiert. Es zeigt, wie die dörfliche Bevölkerung der Schweiz früher gebaut, gewohnt, gelebt, gearbeitet und ihr Brauchtum gepflegt hat. Über einhundert konservierte Originalbauten aus allen Landesteilen der Schweiz, gepflegte Wiesen, Felder und Gärten, 250 Bauernhoftiere und Vorführungen von traditionellem Handwerk bereichern das Museum und machen es einzigartig. Es wird jährlich von über 230'000 Personen besucht. 



Die Reiseleitung hatte eine interessante Route quer durch das weitläufige Ausstellungsgelände festgelegt. Man konnte daran teilnehmen und den Erklärungen lauschen oder auf eigene Faust und im individuellen Tempo das Museumsgebiet erforschen. Dank dem erhaltenen Plan mit Zeitangaben konnte man immer wieder zur Gruppe stossen und jeder wusste auch, wo genau das gemeinsame Mittagessen stattfand oder der Bus zur Heimfahrt wartete.





Gleich zu Beginn des Rundganges wurden verschiedene mit Wasser betriebene Mühlen besichtigt. Besonders interessiert wurden sie von den eritreischen Begleitern studiert, denn in Afrika kommen die selten vor.
Hingegen ist das Weben auf dem Webstuhl, das Töpfern, die traditionelle Schmiede und auch die Käseherstellung über dem offenen Feuer im Kupferkessel in den Herkunftsländer der meisten Migranten noch heute auf dem Land üblich. Es war interessant zu erfahren, wie wenig sich diese traditionellen Handarbeiten und auch die benötigten Werkzeuge in Afghanistan, Somalia, Syrien, Iran oder Eritrea unterscheiden. Nur beim Holzschnitzen zeigen sich Unterschiede bei den Motiven.



Dank dem guten Wetter, konnten wir im Freien Picknicken. Während die einen eine Wurst auf dem Feuer grillten oder Sandwich assen, packten andere halbe Menus aus. Aber gerade diese kulturellen Unterschiede machen den Reiz unserer Gemeinschaft aus.



Die Kinder waren schnell mit dem Essen fertig. Denn es wartete auf sie ein mystischer Zwergenkeller, verschiedene Streicheltiere, Spielgeräte und ein nostalgisches Karussell. Eine Fahrt für alle Kinder wurde von Susanne spendiert. Der grosszügige Betreiber hatte an der illusteren Kinderschar solch eine Freude, dass er ihnen gleich noch drei weitere Gratis-Fahrten ermöglichte. 


Nach dem Mittagshalt und dem Besuch des ältesten Hauses im Ballenberg von 1336, wanderte man ins östliche Mittelland, einem kleinen historischen Dörfchen mit der wasserbetriebenen Sägerei, der Knochen- und der Leinsamenstampfe und dem Waschhaus mit einem Schulzimmer mit Schiefertafeln aus meiner Zeit. Das stattliche Weinbauernhaus beherbergt heute auch einen altmodischen Coiffeursalon.



Gegen halb drei Uhr näherte man sich bereits dem Ausgang West. Aber zum Glück blieb noch eine weitere Stunde, denn das Rauchhaus mit vielen Würsten, die wunderbare alte Drogerie und das armselige Taglöhnerhaus warteten noch.
Die Kinder waren schon längst im Tiergarten oder bastelten mit Holz. Manche der Reisegruppe stöberten auch im Laden mit den Ballenberger-Spezialitäten oder gönnten sich einen Besuch im Restaurant. 



Pünktlich um halb vier versammelten sich alle vor dem 'Bären' und genau so pünktlich traf auch ein ganz kurzer Regenguss ein. Doch der kümmerte uns nach diesem trockenen Tag wenig, denn um vier Uhr fuhr der Bus in Richtung Willisau ab. Dem atemberaubend schönen Brienzersee und Thunersee entlang ging die Heimreise und nahm dann den Weg durchs Emmental und durchs Entlebuch. Wegen einigen Baustellen dauerte die Heimfahrt etwas länger als geplant, doch noch vor sieben Uhr waren alle – zum Teil etwas müde aber zufrieden, wieder Zuhause.



Herzlichen Dank an alle, die diesen schönen und erlebnisreichen Tag ermöglicht haben, nicht zuletzt auch Dany Meier, unseren Chauffeur.
Es scheint allen gut gefallen zu haben – das schliesse ich aus der oft gestellten Frage, wohin es denn das nächste Jahr gehen werde.




Alle Fotos auf den Collagen 
und einige andere dazu, können 
HIER 
einzeln heruntergeladen werden.


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Feier zum 2. Geburtstag



Vorschau:

Am nächsten Donnerstag, 
21. September 2017
feiern wir im 'wici'
Geburtstag.

Denn unser beliebtes
Integrations- und Begegnungs-Café
wird bereits zwei Jahre alt.

Komm doch auch!
Es erwartet uns eine 
eritreische Kaffeezeremonie
und dazu eine bunte Auswahl
an Süssem und Pikantem,
aus den Herkunftsländern
unserer multikulturellen
Gästeschar.

Alle sind im 'wici'
jederzeit herzlich willkommen:
Frauen, Männer, Kinder -
ob jung oder alt,
Einheimisch oder Zugezogen,
und ganz besonders freuen wir uns 
auch immer über neue Gäste.


Übrigens:
Das ist unsere neue, herbstliche
Tischdekoration:
 Herzlichen Dank, Susanne


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Veranstaltungs-Hinweis: Internationaler Frauentreff Willisau



Veranstaltungs-Hinweis:

Internationaler Frauentreff Willisau:
Am kommenden Donnerstag findet 
(nebst dem 'wici am Nachmittag) 
am Abend auch der nächste 
internationale Frauentreff Willisau statt!

Zu diesem Frauentreff-Abend schreibt Karin:

Der Frauentreff nach der Sommerpause wieder ein interessantes Programm. 
Kennt ihr die Schuldienste Willisau? Wie werden unsere Kinder unterstützt, wenn sie nicht gut sprechen können, Probleme beim Spielen haben oder nicht gut mit der Schere umgehen können? Wie man diesen Kindern hilft, erklären uns Sandra Nyffenegger von der Psychomotorik, Frau Katja Jost von der Logopädie und Bea Maag vom Schulpsychologischen Dienst. Die Frauen stellen uns auch einen interessanten Kurs „Basteln-Spielen-Bewegen“ für Mütter mit Kindern vor, zu dem man sich beim Frauentreff anmelden kann. 

Wir treffen uns am Donnerstag, 14. September um 19.30 Uhr im Haus Zehntenplatz 2 in Willisau. 
Auskunft: Karin Leichtle 041 980 1474.




(KL)

Veranstaltungs-Hinweis: Willisauer Schuldienste




Veranstaltungs-Hinweis:

Am 19. und 26. Oktober findet 
ein wichtiger Kurs für
Eltern mit Kindern aller Nationalitäten
im Alter von 2 bis 4 Jahren statt.

Basteln-Spielen-Bewegen

Bei diesem Kurs lernt man die 
Willisauer Schuldienste kennen.
Das ist wichtig!


Bitte meldet euch sofort an,
wenn ihr Kinder im Alter 
von 2 bis 4 Jahren habt.

Das Anmeldeformular 
mit allen Informationen kann man
herunterladen, ausdrucken und ausfüllen
und sofort in den Briefkasten werfen.


Übrigens:
Im Internationalen Frauentreff 
vom 14. September 2017
(19.30 Uhr, Zehntenplatz 2)
wird ausführlich über diesen
Kurs und die Schuldienste
informiert! 


®




Veranstaltungs-Hinweis:

Am 24. August 2017 besucht
Bernhard Bucher 
das 'wici':

Wie lernt man 
einen Beruf?

In der Schweiz arbeitet man in der Lehrzeit. 
Man geht aber auch in die Schule.

Bernhard Bucher wird uns erklären, 
wie das genau geht.
Auch werden wir erfahren, 
wozu die Oberstufenschüler/-innen am 
13.09.2017 eingeladen sind.


Organisiert wird dieser interessante Anlass von
Christine Demel, Pastoralassistentin
der Pfarrei Peter und Paul in Willisau
Sie freut sich auf euer Kommen

 © 3dman_eu 1020426_1920 - @pixabay

(CD)

Erinnert ihr euch noch?




Erinnert ihr euch noch?

Bild antippen um Video zu starten

Bereits einen Monat ist es her,
seit unseren grossartigen
Begegnungsfesten.
Schön war die Zeit!

Herzlichen Dank 
Zarah und Akbar
für euer Video.







®



Neue Deutschkurse in Willisau


Neue Deutschkurse 
bei Karin Leichtle 
ab September 2017

Die neuen Kursangebote und Anmeldeformulare 
liegen bei uns im 'wici' auf.


Deutschkurse in Willisau

In Willisau werden regelmässig Deutschkurse für Anfänger angeboten.
Die Anfängerkurse beginnen jeweils im September. Es werden in der Regel vier aufeinander aufbauende Kurse innerhalb von zwei Jahren angeboten.

Zielgruppe:
Die Kurse richten sich an Erwachsene, die das Niveau A1 erreichen möchten.

Ziel:
Sie können sich in einfachen Alltags- und Arbeitssituationen mündlich und schriftlich ausdrücken.

Inhalt:
Sie lernen, sich im deutschsprachigen Alltag zurechtzufinden. Sie erarbeiten den Wortschatz an lebensnahen Themen, verbunden mit einfachen grammatikalischen Strukturen. Es werden alle Sprachfertigkeiten geschult: Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben. Geübt werden einfache Dialoge aus dem täglichen Leben.

Kursniveau:
Es werden folgende Kurse angeboten:
1. Deutsch für Anfänger - 
    Vorstufe 1 (A1/1) – 
    (ohne Vorkenntnisse)
    Beginn: September
2. Deutsch für Anfänger - 
     Vorstufe 1 (A1/1)– Fortsetzung
     Beginn: Januar

3. Deutsch für Anfänger - 
     Vorstufe 2 (A1/2)– Teil 1
     Beginn: September
4. Deutsch für Anfänger - 
     Vorstufe 2 (A1/2)– Fortsetzung
     Beginn: Januar

Jeder Kurs wird separat ausgeschrieben.

Unterrichtsfrequenz und Unterrichtszeiten:
Die Kurse finden wöchentlich an einem Dienstagabend statt. 
Ein Kursabend beinhaltet 
2 Lektionen à 50 Minuten. 
Vorstufe 1 von 18.15 Uhr bis 19.55 Uhr und 
Vorstufe 2 von 20.15 Uhr bis 21.55 Uhr.

Preis:
Die Gesamtkosten richten sich nach der Dauer des Kurses.
Die Kurse werden durch den Integrationskredit des Bundes (BFM) und den Kanton finanziell unterstützt.
Bitte informieren Sie sich über den Preis auf dem aktuellen Kursangebot!

Die aktuellen Kursangebote mit allen Angaben liegen auf im 
Foyer der Stadt Willisau,
Zehntenplatz 1, 6130 Willisau.
Öffnungszeiten: 
Mo. 08.00-11.30 / 13.30-18.00 Uhr
Di.-Fr. 08.00-11.30 /13.30-17.00 Uhr
oder 
im 'willisauer cafè international' 
im Pfarreiheim (Im Grund 3) 6130 Willisau
jeden Donnerstag von 14 - 16 Uhr.
oder
Können HIER heruntergeladen 
und ausdruckt werden


Anfragen richten Sie bitte an:
Karin Leichtle, 
Schülen-Ennerhaus 2, 6130 Willisau
Tel.: 041 980 14 74 , 
Email: karin.leichtle@willisau.educanet2.ch






Deutschkurse in Zell
In der Gemeinde Zell werden ebenfalls Deutschkurse angeboten.  
Nebst den Anfängerstufen 
auch der Kurs A2.
Die Gemeinde Willisau übernimmt nur für den Kurs A2 in Zell den Gemeindebeitrag, da dieser in Willisau nicht angeboten wird.

Alle Anmeldeformulare finden Sie HIER zum Herunterladen und Ausdrucken

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Martina – unsere Betreuerin im Kinderhort



Martina – 
die Betreuerin im 'wici'-Kinderhort
– ein Interview


Martina, wir freuen uns, dass du seit einigen Wochen unseren Kinderhort im 'willisauer café international' betreust. Gerne möchten wir dich hier etwas vorstellen und ein bisschen über dich erfahren


Reto:        Martina, wie bist du auf das 'wici' aufmerksam geworden?
Martina:  Ich habe im Willisauer Boten den Artikel von Mengsteab gelesen und bin daraufhin auf die Homepage vom 'wici'.



Reto:       Was hat dich beim Lesen motiviert, das 'wici' zu besuchen?
Martina:  Ich hatte bemerkt, dass ich keinen direkten Kontakt zu Flüchtlingen habe und wollte dies ändern. Vielleicht trage ich ja ganz einseitige Vorstellungen und Gedanken in mir? Auf der Homepage wurde das Chorprojekt vorgestellt. Das hat mir gefallen.

Reto:       Dann bist du zum ersten Mal ins 'wici' gekommen…?
Martina:  Ja, am 1. Juni 2017. Im 'wici' habe ich erfahren, dass jemand für die Betreuung der 'Kinderhüeti' gesucht wird.

Reto:       Glücklicherweise hast du dich dann dafür entschieden und bereits zwei Wochen später angefangen.
Hast du, Martina, bereits Erfahrung mit Kindern?
Martina:  Mein Beruf ist es, Kindern mit Handicap und ihren Familien zu helfen. Auch nach über 30 Jahren fasziniert mich die kindliche Entwicklung. Es ist schön, wenn alle Schritte von alleine kommen.

Reto
:      Was ist deine Motivation für die Kinderhüeti im 'wici', die sich von deinem Beruf doch etwas unterscheidet?

Martina:  Ich möchte die Eltern in dieser Zeit entlasten, damit sie auf Erwachsenenebene ungestört im Café, wenn möglich auf Deutsch, kommunizieren können. Es ist wunderbar, dass alle Kinder auf der ganzen Welt die gleichen Bedürfnisse und Arten des Spiels zeigen, unabhängig von Religion, Sprache , Hautfarbe, Land usw. Wenn sie im 'wici' zusammenspielen, können alle voneinander lernen, auch ich. Es ist mein Wunsch, dass diese kindliche Erfahrung später hilft, anderen Menschen unvoreingenommen zu begegnen.

Reto:       Was ist dir, Martina, besonders wichtig bei der Betreuung im 'wici'-Kinderhort?
Martina:  Ich möchte die Kinder im Spiel möglichst selbständig machen lassen. Die Kinder jedoch individuell unterstützen, wenn sie das wünschen. Auch ist es mir wichtig, dass sie Konflikte friedlich lösen lernen und, dass sie sich an ein paar grundlegende Regeln im 'wici'-Kinderhort halten.

Reto:       Welche Grundregeln sind das?
Martina:  Wir helfen einander, auch beim Aufräumen. Jeder, ob gross oder klein, hat die gleichen Rechte – Eltern sind herzlich willkommen. Wir beschimpfen und schlagen uns nicht, wir teilen und wir machen nichts kaputt.
Nicht in den Gängen herumrennen! Weil sonst die übrigen Benützer des Pfarreiheims, insbesondere die beiden Kindergärten, gestört werden.

Reto:      Über diese einfachen Regeln bin ich sehr froh, Martina. So können wir Reklamationen verhindern und unser gutes Verhältnis im Pfarreiheim weiter pflegen.

Wir haben auch vereinbart,
dass die Kinder ausserhalb des
Kinderhortes (im Blauringraum)
sich NICHT unter deiner Obhut aufhalten.
Zum Beispiel
im Saal, im Garten oder auf dem Parkplatz
müssen die Mütter die Aufsicht und Betreuung
selber übernehmen!

Auch muss betont werden,
dass die Kinder im 'wici' (auch im Kinderhort)
NICHT versichert sind,
das ist Sache der Eltern.



Ganz herzlichen Dank, Martina, dass du unseren 'wici'-Kinderhort betreust. Du bist für die Besucherinnen und die 'wici'-Leitung eine grosse Entlastung. Es ist wohltuend, dass es im Pfarreisaal bedeutend weniger laut ist, seit wir wieder eine Kinderhüeti in einem separaten Raum haben.
Danke für dieses Interview, Martina.


®/MP

wici -Ausflug 2017 Besuch im Ballenberg



'wici'
Ausflug
2017
Besuch im Ballenberg




Historische Häuser
spannendes, altes Handwerk
schöne Gärten und Landschaften
über 250 Bauernhoftiere 
alles in einem Museum unter freiem Himmel

am Samstag 
16. September 2017


Programm:
- Abfahrt um 08.15 Uhr 
      auf dem Parkplatz Festhalle Willisau
- Fahrt mit dem Bus über den Brünigpass
- Rundgang durch den Ballenberg
     (Wer möchte, mit Informationen von Reto)
- Besuch von Handwerksvorführungen.
- Mittagessen aus dem Rucksack 
    (Picknick: Das Essen bringt jeder selber mit!) 
- Rückreise um 16 Uhr 
    (mit Rundfahrt um den schönen Brienzersee)
- Ankunft in Willisau ca. 18.30 Uhr


Zum Vergrössern: Doppelklick

Kosten:   
Erwachsene (ab 16 Jahre):   Fr. 18.00
Kinder         (bis 15 Jahre):  Fr.   6.00
Inbegriffen sind die Busfahrt nach Brienz und zurück und der Eintritt ins Freilichtmuseum Ballenberg
Achtung: Die Reise muss direkt bei der Anmeldung bezahlt werden. Bei Absage oder Nichterscheinen gibt es KEIN Geld zurück.


Dieser sehr günstige Preis für die Reise 
ist nur möglich dank der
grosszügigen Unterstützung:
der Stadt Willisau, des Kantons Luzern und 
einem Beitrag vom 'Eden Verein Willisau'
Herzlichen Dank


Zum Vergrössern: Doppelklick
 
Alle 'wici'-Gäste und 
auch die Besucher des Frauentreff Willisau 
sind zu dieser Reise herzlich eingeladen.
 
Anmeldung:    
Jeden Donnerstag (bis 10. August) im 'wici' 
(zwischen 14 und 16 Uhr). Sofort anmelden!
Es hat nur 40 Plätze, dann ist der Bus voll! (Bitte Geld mitbringen!) 

Auskunft und Anmeldung bei Reto Danuser 


Wir freuen uns auf einen gemütlichen, erlebnisreichen Tag
mit einer bunt gemischten Gruppe.


mit weiteren wichtigen Hinweisen
https://drive.google.com/open?id=0B2pjG48eGmcbWTdhbXhKRDZLMFU
Zum Vergrössern: Doppelklick

Singen verbindet – die Begenungsfeste – ein Erfahrungsbericht



Singen verbindet

Das war ein Motiv des 'Projektchor Willisau' für das Chorprojekt 'INTERNATIONAL'.  Die beiden Begegnungsfeste in Willisau und Reiden, als Beitrag zur kantonalen Aktionswoche 'Asyl', haben das eindrücklich auch bestätigt. Auch wenn man erst wenig Gemeinsames hat, die Sprache kaum spricht, anderes isst, anders aussieht oder angezogen ist. Die Musik, das Singen verbindet  alle Menschen dieser Welt.


 In nur sechs zweistündigen Proben wollte die musikalische Leiterin, Moana Labbate, ein stündiges Chorprogramm mit Liedern aus aller Welt zur Aufführung bringen. Nach der ersten Probe hatte ich so meine Zweifel. Fünfzig Singende – geübte und ungeübte, verschiedene Sprachen, ungewohnte Tonfolgen, unterschiedliche Herkünfte, andere Mentalitäten und Gewohnheiten – das zu Verbinden konnte nicht einfach sein. Doch unter der professionellen Leitung von Moana entstand schnell etwas Gemeinsames, Harmonisches und Rhythmisches, das man Vortragen konnte. 

Wie viele Besucher würden am Samstagabend in Willisau kommen? Ich hoffte auf etwas über Hundert – weit mehr als das Doppelte drängte sich dann an diesem schwülen Sommerabend ins Rathaus mitten im Städtchen. Mehr Stühle! – und überall zu wenig Platz, im Saal, auf und vor der Bühne und auf den fünf grossen Tischen für das internationale Schlemmerbuffet. So sass man halt auch auf dem Boden, stand an den Wänden und in den offenen, breiten Eingangsportalen. Mancher hörte auch von draussen zu und drinnen auf der Bühne, rückte man einfach etwas zusammen. Viele bekannte Gesichter – Migranten und Einheimische, Familie, Freunde und Nachbarn. Besucher/innen vom 'wici' und dem Frauentreff. Mitglieder/innen vom Projektchor oder aus anderen Willisauer Chören und Musiken und Vertreterinnen von der Stadt und den Kirchgemeinden. Das ist ein Zeichen der Wertschätzung. Das ehrt uns, die wir uns für die Integration einsetzen, das gibt Kraft und Hoffnung – Integration in Willisau funktioniert und Singen verbindet – es lebe die Musik.


Viva la Musica, mit diesem Lied aus Italien begann unser Vortrag, nachdem das Alphorn von Jörg Wisler mit urchigen Naturtönen zum Singen und Zuhören aufgerufen hatte. Lieder aus West-Afrika, aus Finnland, aus England, aus Spanien und Afganistan. 'Maienwind am Abend' brachte kein kühles Lüftchen auf die Bühne, aber 'Banuwa', mit seiner rhythmischen Arm-Akrobatik mich aus dem Takt.
Leona, traditionell albanisch gekleidet, tanzte vor. Lya Bayru, eine bekannte Sängerin im Heimatland, sang für uns mit zarter Stimme 'Alaleie'. Ihre eritreischen Mitflüchtlinge begleiteten sie und auch der Saal klatschte mit. Ein schönes Liebeslied vorgetragen von aparten Frauen in wunderschönen, farbigen Festtagskleidern. Dazu Mengsteab, mein Freund, stattlich ganz in Weiss. Nur das traditionelle Stöckchen in seiner Hand machte mir etwas Angst. Auch die Geldnote, die er der Sängerin auf die Stirne klatschte, so wie es in afrikanischen Ländern üblich ist, wirkte auf mich ebenfalls etwas befremdlich. Doch auch das ist Integration, dass wir uns mit dem Fremden, dem Ungewohnten und deren Traditionen auseinander setzen.


Singen verbindet, auch was die Kleidung betrifft. Luzerner Tracht, traditionelles albanisches Gewand, afrikanische Festkleidung und Schweizer Sommermode, alles passte irgendwie zusammen und geschwitzt hat man in allem. Und dann die Frisuren der eritreischen Frauen – sicher nicht immer praktisch, aber wunderschön gelockt.
Die Mitsingenden aus Afghanistan und Iran sangen dann in ihrer gemeinsamen Sprache 'Dari' und wir wiederholten den Refrain – das war gar nicht so einfach. Das hätte bei den bekannten Mani-Matter-Lieder, die Pius Kunz vorgetragen hat, besser funktioniert – aber er sang solo. Wir hingegen ruderten noch ein Boot aus England (Row your boat) und lobten mit 'Yemaja' aus Westafrika, die Göttin des Meeres. Mit 'Jan dan duja' haben wir in die weite, kahle Landschaft von Finnland gerufen und mit 'Banuwa' aus Liberia, setzt man auf Weine statt auf die schönen Mädchen. (Vielleicht bin ich darum ständig aus dem Takt gefallen).




Die kurdische Musikgruppe 'Peldan' aus der Region Bern-Biel brachte uns mit ihren Instrumenten – oud (arabische Laute) und Tambur (gezupfte Langhalslaute)  – die traditionelle kurdische Musik näher. Jan Hoto konnte sie für Willisau begeistern. Als Kontrast, Markus Amrein und Pius Kunz mit Schwyzerörgeli und Kontrabass. Danach sangen wir südafrikanisch 'Hambani kahle', das heisst „Gehen wir in Frieden den Weg, den wir gekommen sind“, dabei war gar noch nicht Schluss. Denn nun zeigten mir die Singenden vom Projektchor wie es tönt, wenn man Talent hat und viel probt.  Mit dem abschliessenden 'Buurebüebli' verbanden sich alle im Rathaus wortwörtlich – „noch vüra, noch hindra, noch rechts, noch links…“

 
Ich meine, wir haben unsere Sache gut gemacht und unsere Ziele erreicht. Wir hatten viel Spass bei den Proben und wir sind uns alle etwas näher gekommen. Auch die beiden Aufführungen waren ein grosser Erfolg und unsere Zuhörer haben begeistert geklatscht. Ein besonderes Lob gilt den Jüngsten, sie haben immer toll mitgemacht. Ihre Unbekümmertheit hat die Herzen aller im Sturm erobert.


Singen verbindet – und gibt Durst und Hunger.  Also auf zum reichhaltigen Buffet. So viele Spezialitäten aus so vielen Ländern, bei sechzehn habe ich aufgehört zu zählen. Ich als früherer Koch war ganz begeistert. Da haben sich ganz viele – ich nehme an, es waren vor allem Frauen, unter der Leitung von Karin Leichtle vom Frauentreff – sehr viel Mühe gegeben. Ganz herzlichen Dank!
Doch nun war etwas Geduld gefordert. Denn das Gedränge um die Tische mit den Platten und Schüsseln war lange Zeit sehr gross.
Alles war schön beschriftet. Da wollte man lesen, probieren, diskutieren und fragen, während mein Magen knurrte. Aber die Somalierinnen, alles Muslima, mussten auch noch bis halb zehn mit dem Essen warten. Erst dann ging der Ramadan für dieses Jahr zu Ende. Also, auch der Hunger verbindet – in allen Religionen knurrt der Magen gleich.
 'Zigni' und 'Injera' aus Eritrea, Tomaten mit Feta aus Griechenland, 'Sheqer', Pikantes aus Albanien, Gemüsekuchen und Schnittchen mit Aufstrich aus verschiedenen Ländern, Gemüsestängeli mit Saucen, 'Kurdisches Backlava', 'Unkurabi' aus der Türkei, 'Rüeblitorte' aus dem Aargau, 'Kokoskuchen' aus Serbien, Früchte aus Afrika und Süssspeisen aus Somalia. So viele unbekannte Gerichte und Häppchen im Gaumen, verschiedenste Geschmackskombinationen auf der Zunge und fremdartige Düfte in der Nase – ein Fest der Sinne! Zum Schluss nahm ich dann noch etwas 'Magenbrot', man kann ja nie wissen…


 … denn auch am nächsten Tag gab es wiederum ein reichhaltiges Buffet, beim zweiten Auftritt in Reiden. Die dortige Integrationsgruppe war Partner beim Projekt und hat am Sonntagabend ebenfalls zum Begegnungsfest geladen. Auch dort warteten schon viele Leute, als ich endlich das Richtige der vier gleichnamigen Gebäude gefunden hatte. Das Einsingen war schon halb vorbei. In Reiden begleitete uns ein Dudelsackspieler und ein Rapper in Italienisch. Auch unser ein Auftritt ist wieder gelungen – man könnte sich jetzt bald daran gewöhnen – und wieder erwartete uns ein tolles internationales Buffet, draussen bei schönstem Wetter.

Es waren zwei herrliche Begegnungsfeste und ein toller Betrag von Willisau und Reiden zur kantonalen Woche 'Asyl'. Ganz herzlichen Dank und ein grosses Kompliment allen, die das ermöglicht und in irgendeiner Form mitgeholfen haben. Wenn man sich verbindet, erreicht man sehr viel. Das war eindrücklich!

Nun stellt sich bereits die Frage: „Und was machen wir im nächsten Jahr in der 'Asyl'-Woche?“
Zum Glück haben wir noch etwas Zeit.
Zuerst geniesse ich nun noch etwas die vielen schönen Eindrücke und Erinnerungen – die Auftritte, die Begegnungen, die Gaumenfreuden und den Applaus.
Denn auch heute klingt es noch nach: Banuwa, Banuwa, Banuwa yo… im Kopf und ein bisschen Wehmut im Herzen.
 

© Bericht: Reto Danuser Fotos: Susanne Kurmann

Fotos vom Fest
Über 100 Fotos vom Fest in Willisau  
kann man HIER ansehen und 
wenn man möchte herunterladen. 
Herzlichen Dank an Susanne.


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"Afrikanisches Trillern ist zum Juchzen"






Auch der Willisauer Bote berichtet unter dem Titel
"Afrikanisches Trillern ist zum Juchzen"
über die beiden Begegnungsfeste
des Chor-Projektes 'INTERNATIONAL'


Ganz herzlichen Dank 
an Monika Fischer und den 'Böttu'
für diesen tollen Bericht 


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